Posted on Jul 22 , 2010 in BestOf & Katzenwelten

Bange Stunden

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Bange Stunden

Lola

Eine wahre Geschichte mit Happy End

Heute vor einem Monat, wie schnell doch die Zeit vergeht…. heute vor einem Monat, in der Nacht vom 21.06. zum 22.06.2010 war Lola entlaufen. Hier die ganze Geschichte:

lola-entlaufen

Lola hustete 2-3 Nächte lang jeweils ca 10 Minuten und so beschloss ich Lola zum Tierarzt zu bringen. Nemo hatte ein paar Flecken am Ohr, da ich ja bereits auf dem Weg war, nahm ich ihn gleich mit. Üblicherweise transportiere ich zwei Katzen in getrennten Transportkenneln, aber da Lola und Nemo eng befreundet sind, habe ich es ausprobiert und die zwei gemeinsam in einen großen gegeben. Dieser Kennel hat zwei Ösen um einen Schultergurt anzubringen und da der Kennel mit Lola und Nemo sicher 10 kg wog, nahm ich kurzerhand den Schultergurt meiner Notebooktasche ab und montierte diesen auf den Kennel, packte meine restlichen 7 Sachen und fuhr mit den Miezen auf den Wienerberg zum Tierarzt mit dem Auto.

Lola und Nemo in einem Kennel klappte ganz wunderbar, sogar einen Parkplatz fand ich auf Anhieb, ich war um 16:30 dort, fast 30 Minuten bevor der Tierarzt aufsperrte und so nahm ich auch noch gleich den dicken Wälzer mit, da ich 3 Tage später eine größere Prüfung auf der Uni hatte. So hatte ich also Buch in der linken, die Geldtasche in der rechten, den Transportkennel auf der rechten Schulter, das Handy behelfsmäßig in der zu kleinen Jackentasche, irgendwo auch noch meine Zigaretten und Schlüssel und den Kopf hatte ich wohl schon bei besagter Prüfung.

Üblicherweise halte ich den Kennel zusätzlich noch mit der rechten Hand, aber ich hatte keine Hand mehr frei, es waren vielleicht 30 m bis zum Eingang des Tierambulatoriums, und so spazierte ich los ohne mir was böses zu denken, den Kennel trug ich ja mit dem Schultergurt. Kaum hatte ich die Straße (eine Seitenstraße, die eine Einbahn ist) überquert, fand Nemo im Kennel, dass er zur Türe vom Kennel wolle und bewegte sich. Dadurch verlagerte sich das Gewicht des Kennels nach vorne, er kippte, aber prinzipiell hielt er ja gut auf meinem Schultergurt und so dachte ich mir noch immer nichts Schlimmes, bis ich Bruchteile einer Sekunde später hörte wie das Metallgitter des Kennels auf den Asphalt fiel - da es nämlich die knappen 10 kg Katze nicht aushielt, denn Lola rutschte auch nach vorne – beide Katzen purzelten raus und ich konnte gerade noch aus dem Augenwinkel einen Blick auf Lola, die nach links lief, und Nemo, der nach rechts über die Straße lief, erheischen.

“Das kann einfach nicht wahr sein”

Ehrlich gesagt, eine Sekunde lang dachte ich mir nur “Nein, das ist jetzt gar nicht passiert, das kann einfach nicht wahr sein“. Und wusste überhaupt nicht, was ich nun tun soll. Lola war sofort so versteckt, dass ich sie nicht einmal sehen konnte. Nemo saß unter einem einzelnen eher mageren Fliederstrauch, ich wusste zumindest wo er ist, also zuerst Nemo einfangen.

Ein Mann und sein Sohn, die gerade zufällig vorbeigingen, hatten das beobachtet und Nemo, der starr vor Angst war, schnell in einen leeren Rucksack befördert und von dort haben wir ihn in den Transportkennel zurückgegeben und ins Auto gestellt (es war für Ende Juni äußerst kühl, im abgestellten Auto hatte es Zimmertemperatur).

Danach begann ich Lola zu suchen. Ich hatte leider nur keine Ahnung wo, denn auf der Seite auf der Lola war, waren viele Wiesen und es waren zahlreiche Fliedersträuche eng nebeneinander gesetzt zu richtigen “Fliederinsel” mit mehreren Metern Durchmesser. Die Sträucher in mancher dieser “Inseln” waren, waren schon höher gewachsen, so dass man reingehen konnte. Teilweise war es aber noch niedriges Gestrüpp von ca 1-1,5m Höhe, das unten sehr dicht war und uneinsehbar. Jetzt weiß ich, warum die Straße dort tatsächlich “Fliederhof” heißt…

karte-fliederhof

wienerberg

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Mein Mann Martin wollte mich überraschen und uns beim Tierarzt treffen. Leider wurde es für ihn eine sehr negative Überraschung, denn ich hatte Lola noch nicht gefunden, als er mich anrief. Zuvor hatte ich noch eine Freundin, Silke, angerufen, die Freunde und Bekannte aus einem Katzenforum, die in der Nähe wohnten anrief und um Hilfe bei der Suche bat und auch selbst helfen kam. Auch der Mann mit seinem Sohn, die Nemo einfingen, halfen bei der Suche nach Lola. Unsere Nachbarn und Katzensitter waren so nett Zettel mit “Katze entlaufen” zu entwerfen und auszudrucken und uns bei der Suche zu helfen. Über Twitter schickte ich eine Entlaufen-Meldung und auch dort half man uns, indem es in Foren und auf Facebook verbreitet wurde. Doch auch zu zehnt glich vor Ort die Suche nach einer kleinen Katze auf einem so weitläufigen Areal mit so vielen Büschen, der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.

5-6 Mal sahen wir, wie sie von einem Busch zum nächsten flitzte oder sich unter parkenden Autos versteckte. Sie war offensichtlich vollkommen in Panik, lief schnell, aber sehr bodennah und kaum hatte sie jemand gesehen, war sie schon wieder in einem der Büsche verschwunden . Zwei Mal nahmen wir Nemo im Transporter mit, in der Hoffnung, dass unsere kleine Siam-Plaudertasche Lola rufen würde, aber Nemo blieb mucksmäuschenstill. Gegen 20:00 Uhr brachte mein Mann den armen Nemo nach Hause. Er hatte 3,5 Stunden ausharren müssen.

Die Dunkelheit brach ein. Silke fuhr ins rund 90 km entfernte Hohenau um eine Lebendfalle zu besorgen, da wir beim Tierschutzverein frühestens am nächsten Tag am Morgen eine bekommen hätten. Langsam wurde es immer stiller, der Verkehr legte sich, es waren weniger Passanten am Weg von Lola fehlte aber nach wie vor jede Spur. Seit Stunden hatten wir sie nicht mehr gesehen oder auch nur gehört. Wir hatten alles versucht. Sie laut rufen, sie leise rufen, mit Leckerlis rascheln, still auf der Wiese sitzen neben einem Napf mit Futter – ohne Erfolg.

Das lange Warten

Gegen 22:00 Uhr hörten wir ein Miauen aus einem der Büsche. Es war nur sehr leise und sehr, sehr kläglich - ganz und gar nicht wie wir es von der frechen Lola gewohnt waren. Dazu kam, dass es eine sehr windige Nacht war. Das Maunzen hörte wieder auf, wir setzten uns auf eine Decke vor dem Busch, starrten stundenlang in der Dunkelheit auf den Busch, riefen Lola, packten Futter aus – ohne Reaktion. Die Suche dauerte zu diesem Zeitpunkt schon über 5 Stunden, es war kalt, dunkel und nass, das war uns aber herzlich egal, wir wollten nur Lola wieder haben. Dieser Busch war mehr ein Gestrüpp und er war sicher 10 m breit.

fliederbusch

Als wir bibbernd auf der Decke saßen, waren wir uns nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr sicher, ob wir ein Miauen hörten oder uns nur gewünscht haben ein Miauen zu hören. In den vielen Stunden der Suche machten wir viele verschiedene Emotionen durch. Wir machten uns wieder abwechselnd auf die Suche, einer von uns blieb immer vor dem Busch, der andere suchte das Gelände ab. Als wir weit nach Mitternacht die Lebendfalle bekamen, stellten wir sie in den Busch. Es folgten noch Stunden banger Suche und vor dem Busch warten.

Gegen 02:30 fuhr ich nach Hause. Es war eine sehr, sehr traurige Fahrt. Maggie, Benji und vor allem Nemo waren verwirrt, ich war traurig und ohne Plan. Martin blieb weiter auf der Decke vor dem Busch sitzen, mit zig Leckerlis und Futterschüsseln umgeben und einer Katzentransporttasche griffbereit. Er ging nochmals eine Runde, da wir nicht sicher waren, ob sie noch dort war, schließlich waren bereits knapp 5 Stunden vergangen seitdem wir sie das letzte Mal dort maunzen hörten. Dann kam er zurück, setzte sich auf die Decke, rief sie nochmals und schwieg. Der letzte Rest Thrive war nur noch ein Pulver, da wir die Dose so oft schüttelten, um damit Geräusche zu machen. Er streute das Pulver in den Wind, in Richtung Gebüsch, packte Futter aus und wartete.

Dann traute sie sich doch

Nach ca 15 min passierte tatsächlich das Wunder: Lola kam aus den Busch raus. Sie interessierte sich für das Futter, besonders spannend waren aber die Catsticks. Sie ging mit Sicherheitsabstand eine ganze Runde um Martin herum, er hielt die Catsticks in der rechten Hand, die linke Hand hielt er bereits parallel daneben, falls sie ihm tatsächlich aus der Hand fressen sollte, damit er sie schneller greifen kann und sie nicht durch die Bewegung erschrickt. Nach so langem Suchen, Warten, Hoffen und Bangen fraß sie ihm tatsächlich aus der Hand.

Als er sie am Rücken angriff, um sie in die Transporttasche zu verfrachten, bekam sie allerdings wieder die Panik. Anscheinend war sie sich doch nicht sicher, wem sie denn da überhaupt aus der Hand fraß. Lola ist die liebste, gutmütigste, sozialste und verschmusteste Katze, die wir je gesehen haben. In diesem Augenblick aber war sie nur panisch und holte mit der Pfote aus, gleich mit den Krallen ins Gesicht Richtung Augen.

Martin musste zuerst ihre Pfoten festhalten, damit sie einerseits nicht davon laufen konnte, ihn aber andererseits auch nicht mehr kratzen konnte. Daraufhin begann sie in ihrer Panik zu beißen, alles was sie erwischen konnte war ihr Ziel, hauptsächlich waren das die Finger, aber Martin hatte auch 1-2 Bisse im Unterarm, nahe der Ellbogenbeuge und Kratzer beim Handgelenk. Sie wehrte sich aus Leibeskräften, war überhaupt nicht wie “unsere Lola”, sie biss durch mehrere Schichten hindurch (3 T-Shirts, weil es so kalt war und die dicke Wolldecke auf der wir saßen, die Martin auch verwendete um sie irgendwie ruhig zu halten). Die ganze Katze bestand eigentlich nur aus ihren riesigen Augen mit panischen Blick und die Augen waren nur noch Pupillen. Der Blick ist unmöglich zu beschreiben, wenn man ihn nicht selbst gesehen hat.

Nach einem halbstündigen Kampf (!) war es Martin endlich gelungen Lola in die Transporttasche zu bekommen. Es war eine ausgeliehene Stofftasche und Lola war auch in dieser in absoluter Panik. Sie hielt keine Millisekunde still, tobte in der Tasche so, dass sie noch IN der Tasche mitsamt dieser (langsam) über die Wiese robte.

Ob Lola wegen ihrer Vorgeschichte solche Angst bekam? Wir wissen es nicht, wir wissen nur, dass sie als ca 6 Wochen altes Kitten vor einem Tierheim ausgesetzte wurde, wo sie schreiend vor Hunger gefunden wurde, von ihrem Schwanz war nicht mehr viel übrig, wie sie ihn verlor – auch das wissen wir nicht, nur dass es wohl eine massive (ob absichtlich oder versehentlich keine Ahnung) Gewalteinwirkung war, da der restliche Stummel mehrfach gebrochen ist und Wirbel bei der unteren Wirbelsäule verschoben sind.

Der erlösende Anruf

Von all dem hatte ich nicht die geringste Ahnung. Um 3:30 bekam ich einen Anruf, 11 Stunden nachdem es passierte. Die 2 Sekunden bis zum Handy kamen mir vor wie eine beschwerliche Weltreise, ich versuchte keine Hoffnung zu entwickeln, die dann enttäuscht werden würde. Doch es war der glücklichste Anruf meines Lebens. Martin hatte Lola nach 11 Stunden eingefangen.

Als ich wieder beim Tierambulatorium war um sie abzuholen, war ich zunächst nur glücklich und dachte alles sei ausgestanden. Erst als ich dort war (und noch später schon am Weg), begann ich langsam zu realisieren welche Szenen sich abgespielt hatten. Lola tobte auch noch nach der halben Stunde die ich für den Weg brauchte in der Tasche, um die Tasche war die Wolldecke herumgewickelt und sogar so bewegte sie sich noch – zwar nur noch im Zentimeterbereich, aber doch – über die Wiese in ihrem Tobsuchtsanfall in der Tasche!

Wir fuhren nach Hause, Martin erzählte mir was passierte. Es war vollkommen klar, dass er in ein Krankenhaus musste. Lola hatte ich noch nicht gesehen, nur gespürt, wie sie in der Tasche, die in der Wolldecke war, rotierte (wir passten natürlich auf, dass Luft reinkam). Vor unserer Wohnung überlegten wir, ob auch Lola möglicherweise verletzt ist und wie wir das überhaupt feststellen können, wenn sie so ausflippt – und noch viel mehr, falls ja, wie sollten wir sie nochmals einfangen?

Wir beschlossen vorsichtshalber mit Lola in die Tierklinik zu fahren. In der Tierklinik angekommen, fuhr Martin gleich weiter ins Krankenhaus. Als ich wartete wagte ich nach einer Stunde erstmals einen Blick in die zappelnde Decke zu werfen. Lola war schon über eine Stunde eingefangen, ihr Blick war noch immer panisch. Sie sah vollkommen anders aus. Im schlechten Licht und der Müdigkeit hatte ich schon Zweifel, ob diese kleine rote Katze mit dem Wahnsinnsblick überhaupt Lola war. Ich hob die Decke auf der anderen Seite, da Lola aufgrund ihres Stummelschwanzes unverkennbar ist. Wieder starrte mich ein wildes Tier aus der geschlossenen Transporttasche an, sie war schneller beim Umdrehen, als ich beim Schauen. Erst beim 4. Versuch sah ich kurz ihren verkrümmten Schwanzstummel und konnte sicher sein, dass es tatsächlich Lola war.

Lola war gesund

In der Tierklinik beruhigte sie sich wieder, als sie aus der Transporttasche rausdufte. Sie war augenscheinlich gesund, das Blut das sie überall auf ihrem Fell hatte, war nicht ihres. Sie hatte solche Angst, dass sie in der ganzen Zeit keinen Kot abgesetzt hat, obwohl sie mit Sicherheit bereits schon lange musste (war auf dem Röntgenbild offensichtlich).

Martin war zeitgleich im Krankenhaus. Katzenbisse sind eine ernsthafte Verletzung, da Katzen lange, dünne, spitze Zähne haben, die tief ins Gewebe eindringen und so aufgrund des unvermeidbaren Bakterienbelags mit den Zähnen Bakterien förmlich in die Wunde “impfen“. Da die Zähne so dünn sind, schließt sich die Wunde sehr rasch und die Bakterien können nicht ausgeschwemmt werden. Entzündungen, ja sogar Sepsis, können die Folge sein, diese sind sogar wahrscheinlicher nach einem Katzenbiss, als nach einem Hundebiss. Leider schien aber die diensthabende Ärztin im Krankenhaus das nicht ernst zu nehmen. So wurde Martin anfangs keine Gipsschiene zur Ruhigstellung verschrieben. Was folgten waren Fieber (trotz Antibiotika), eine starke Schwellung der rechten Hand, zahlreiche Kontrollen im Krankenhaus, ärztliche Überlegungen stationär zu behandeln… erst nach über 3 Tagen fing die rechte Hand wieder an sich zu bessern, am 4. Tag sah dann der rechte Zeigefinger so aus:

IMG_2773

Endlich wieder zu Hause

Kurz nach 7 Uhr Früh, nach 14,5 Stunden Suche und dann Klinik und 0 Stunden Schlaf kamen wir alle zuhause an. Lola war sofort ruhig, als sie wieder zuhause war. Ein paar Tage war sie sehr vorsichtig und ein wenig schüchtern. In der Zwischenzeit ist sie aber schon lange wieder “unsere einmalige Lola“. Auch Martins Hand geht es wieder gut. Sogar die Prüfung habe ich schlussendlich bestanden.

Lola

Wir möchten uns bei allen, die uns bei der Suche tatkräftig geholfen und unterstützt und mitgehofft und mitgezittert haben ganz herzlich bedanken. Besonders bedanken möchte ich mich bei der kleinen Lola, dass sie trotz Angst doch noch aus dem Busch kam und bei Martin – fortan auch bekannt als Tigerbändiger.

Danke an

Silke (@shadowmaus), Leo, den unbekannten Mann mit Sohn, der Nemo fing, Dea und Tochter, Nina und ihren Freund.

Und an Sabine und Blanka und @TerrorCatGang @RaffiundGordy @wolfsblut @KatzeMieze @tajaswelt @Marzi_Champi @Donna_Leone @manuela @Marzi_Champi @Pienznaeschen @Persephone176 @Towandakatze @Kathrin_Betz @Kater_Lucky @KaterCharly @KaterHenry @KaterPauli @katzentweets @caram67 @claudine @Sallust @HerrIdefix @skipperjimbo und an die leider viel zu früh verstorbene @Misses_Mimi – wir hoffen wir haben niemanden vergessen :)

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14 Comments → “ Bange Stunden ”

  1. Das liest sich wie ein Krimi und das war einer. Wir haben noch eine nachträgliche Gänsehaut. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie wir mit gelitten haben. Ihr habt es genau richtig gemacht: Die höchste Chance eine Katze einzufangen, ist unmittelbar danach.

    Och bitte, sowas nicht noch mal!
    Liebe Grüsse an euch und besonders an den Lola-Fang- Helden!
    Matze+Rudi+Annette


  2. creezy

    1

    Man will gar nicht darüber nachdenken, was passieren kann und wenn es einen selbst träfe. Ich glaube, Talytha bekäme ich auch nie wieder. Die liebste zärtlichste Katze auf der Welt aber so schreckhaft, dass alles was einen Hauch nur anders ist, bei ihr sofort Panik auslöst.

    Ich bin sehr froh, dass die kleine Maus wieder da ist. Naja, und die Wunden … die sind ja wieder verheilt, nicht? ;-)

    lgr
    lino, tally und nishi und claudine

  3. Twitter: bit2bit
    Ja…

    Bereits ein Monat vergangen, seit unser jüngster Schatz – die Lola – für uns das zweite Mal geboren wurde, ich bekomme aber jedesmal aufs Neue schlimme Gänsehaut und Zittern, wenn ich dran auch nur denke…

    Die Geschichte ist sehr lang, obwohl sich @cybiene sehr bemüht hat, es möglichst kurz zu halten. Folgendes wurde noch nicht erwähnt, was aber sehr wichtig ist.

    Sabine hatte keine Schuld daran, was passiert ist. Es war einfach nur Riesen-Mega-Pech an dem Tag, und es hätte mir genauso passieren können – seit vier Jahren pilgern wir regelmäßig zur Tierärztin unserer Wahl am Wienerberg und es ist Hundert mal gut gegangen, einfach nur noch Routine – keine von uns konnte wissen, dass sowas überhaupt denkbar wäre…

    Sabine hat in dem schrecklichen Augenblick das einzig richtige getan, zuerst den Nemo einzufangen – da man den wenigstens noch sehen konnte – bevor sie sich auf die Suche nach der bereits im Busch verschwundenen Lola gemacht hat. Das schlimmste dran ist wohl, gleich wenige Meter weiter verläuft die Wienerbergstraße – 4 Spuren und Megaverkehr und die Lola ist eine Wohnungskatze, die sich mit Autos und den gefahren einer offenen Straße gar nicht auskennen kann. Ich bin die Hauptstraße diese Nacht zumindest Tausendmal ab- und aufgegangen, in der Hoffnung sie wird dort nirgends überfahren liegen, aber wenn, um sie dann wenigstens ‘einzusammeln’ … glücklicherweise habe ich sie dort doch nicht gefunden…

    Es war eine schlimme Nacht. Wirklich schlimm. Unsere eigene Fantasie hat in unseren Köpfen alle möglichen Szenarien gezeichnet, was schon alles passiert sein konnte oder gleich mal passieren würde. Und am schlimmsten war die Machtlosigkeit. Wer sich das Foto vom Fliederhof genauer angesehen hat, wird wissen, dass die Aussichten die kleine verlorene Katze hier noch jemals zu finden einfach minimal, resp. praktisch nicht vorhanden.

    In diesem Zustand wäre es wichtig gewesen ‘ruhig’ zu bleiben, aber das war einfach nicht möglich. Wir sind die Höfe alle Tausendmal abgeganen, sind auf allen vieren in der Dunkelheit in dem Gebüsch blind herumgekrochen, um wenigstens Büsche auszusortieren, wo sie ‘nicht drinnen war’ um weiter bei den nächsten zu suchen. Alles umsonst, es hat gar nichts gebracht und wir waren schon verzweifelt ohne Ende…

    Der einzige Gedanke in unseren Köpfen war, bitte lass dich nochmals sehen, Katzilein, damit wir wissen, wo du gerade bist, abwechselnd mit der schwindenden Hoffnung, es sei ihr noch Nichts passiert und das weitere Suchen macht noch Sinn…

    Wir lieben unsere Katzen über alles und waren fest entschlossen auch drei Wochen auf der dämlichen Wiese zu verbringen, solange auch nur die kleinste Hoffnung besteht und waren nicht bereit aufzugeben. Der Plan, irgendwann gegen 2Uhr früh war, ich bleibe da bis um 7Uhr, dann gehe ich duschen und ins Büro, Sabine macht weiter bis ich aus dem Büro wieder zurückkomme und dann machen wir gemeinsam weiter – auch wenn es Tausend Jahre dauern sollte.

    Ich möchte nochmals ganz klar sagen: Sabine trifft gar keine Schuld an dem Ganzen und sie war noch wesentlich ruhiger und gscheiter in diesen Wahnsinnsstunden als ich, konnte unsere Freunde organisieren, die Lebendfalle besorgen, Autofahren, sogar auf Twitter Leute alarmiereren – ich war zu diesem Zeitpunkt ‘lediglich’ mit panischer Suche nach meiner Katze beschäftigt und habe alles andere gar nicht wahrnehmen können. Sabine hat aber trotz den eigenen Vorwürfen – es wäre alles ihre Schuld – genau das einzig richtige und mögliche in dieser Situation getan hat und ohne sie hätten wir die Lola wahrscheinlich gar nicht mehr heute…

    Danke schön, Schatz – eine übermenschliche Leistung!

    Wie die Geschichte weitergeht, steht ja oben – wir hatten schlussendlich doch den ‘Jackpot geknackt’ und die Chance bekommen auf unsere Lola diesmal besser aufzupassen. Und das haben wir auch ganz fest vor.

    An dieser Stelle möchte ich nochmals meinen Beileid und Bestürzung über den überraschenden und viel zu frühen Abgang von @Skipperjimbo und @Misses_Mimi und der Karla meines Arbeitskollegen Johannes, ausdrücken. Man kann es kaum in Worte fassen und ich denke an euch sehr viel.

    Und der letzte Aufruf geht an euch alle:

    Geht jetzt gleich eure Katze/n eine runde Mal beschmusen und erfreut euch daran sie zu haben und drückt eure Liebe aus. Weil wir alle wissen nicht, was morgen kommt und es geht so schnell, dass man es nicht glauben kann. Nutzt die schönen Tage mit euren Lieblingen und freut euch darüber, dieses Glück zu haben.

    Gut, jetzt ist mir wieder nach Heulen, wenn ich daran denke, also beende ich es mal jetzt und wünsche euch allen, dass keiner von euch so eine Geschichte im Blog stehen haben muss…

    Alles Gute an alle und eure Lieblinge und nochmals Tausend mal Dank für eure Hilfe und Unterstützung!

    VLG, Martin

  4. Twitter: mrs_steph
    Mir lief es gerade noch einmal eiskalt den Rücken herunter. Ich konnte es damals erst gar nicht fassen als ich die Suchmeldung bei twitter las, ich musste 3 mal nachlesen.

    Das kann wirklich ausnahmslos jedem von uns passieren! Wie oft liest man z. B. “Katze nach Autounfall entlaufen”, etc.

    Ihr und die vielen Helfer vor Ort habt großartiges geleistet! Ich wünsche uns und unseren Samtpfoten dass uns so etwas nie passieren wird.

    Liebe Grüße!

  5. Twitter: bit2bit
    hi lino, tally, nishi und claudine,

    danke schön fürs vorbeischauen, ja die wunden sind verheilt – auch wenn es lang gedauert hat und ziemlich anstrengend war – mir war die nacht von anfang an klar, sollte ich das megaglück haben, sie nochmals zu sehen / in meine nähe zu bekommen, werde ich mit absoluter sicherheit NIEMALS loslassen, solange ich sie auch noch irgendwie halten kann. wunden hin oder her, das verheilt (mein rechtes auge hat sie knapp nicht erwischt), also das war sicher kein thema.

    ganz zu anfang des kampfes – wo ich mir eine zeitlang echt nicht mehr sicher war, ob ich jetzt eh die Lola oder doch irgendeine fremde katze einzufangen versuche, da Lola in dem augenblick nur aus riesigen augen, beißenden zähnen und herumfliegenden krallen bestand, begleitet von so einem geschrei, dass es mich bis jetzt wundert, wieso keiner in der siedlung die tierrettung (oder die polizei) gerufen hat, bei dem brüllen um halb vier in der früh – habe ich schnell begriffen, dass erstens wenn ich jetzt loslasse, werde ich sie nie mehr zu sehen bekommen und zweitens konnte ich da gar nicht mehr sagen, welches blut überall auf mir und der Lola, von mir und welches von ihr stammt (hatte aber weder zeit noch möglichkeit nachzusehen, ob sie verletzt ist) und wenn sie jetzt entkommt, wird sie auch noch alleine verletzt irgendwo sterben – daher war meine entschlossenheit desto größer…

    ich hatte aber schließlich doppelt glück, dass sie sich mir gezeigt hat und dass ich sie doch einfangen konnte…

    sorry für die verwirrten sätze, aber mir ist es noch immer zuviel mich damit auseinanderzusetzen, es geht in mir jedesmal hoch und kann dann nicht mehr ruhig denken…

    lg und danke fürs kommentieren :) m.

  6. Twitter: bit2bit
    Matze, Rudi, Annette, Steffi – danke vielmals für eure unterstützung :))

    ja, ich hoffe für uns und auch alle anderen, dass dies niemals (mehr) passiert und dass es keiner von uns erleben oder darüber lesen muss…

    alles liebe und danke schön fürs vorbeischauen


  7. Wolfsblut71

    1

    Twitter: Wolfsblut71
    Hallo ihr Lieben,
    mittlerweile lese ich bereits zum dritten Mal die Geschichte. Ich freue mich immer noch wahnsinnig, dass alles so ein gutes Ende genommen hat.
    Am besagten Abend hatte ich noch mit einer Katzenfreundin telefoniert und ihr erzählt, welche großen Sorgen ich mir um Lola mache. Auch mit euch habe ich sehr mitgefühlt. Die Freundin erzählte mir, dass ein Tierarzt ihr mal sagte, dass so etwas ab und zu vorkomme und dass die Chancen ein so verängstigtes Tier zu finden, gering wären. Die Katzen lassen sich oft nicht einfangen und viele verwildern dann und streunen umher. Daraufhin machte ich mir natürlich noch mehr Sorgen und hatte große Angst, dass ihr Lola verlieren könntet. Ich saß hier im fernen Norddeutschland mit Tränen in den Augen ohne etwas tun zu können, außer als auf Twitter auf Lola aufmerksam zu machen.
    Ihr habt alles richtig gemacht! Nur durch eure übermenschlichen Anstrengungen und das stundenlange Ausharren konntet ihr euren Schatz retten!
    Am nächsten Morgen, gleich nach dem Aufstehen, las ich den erlösenden Tweet und hatte wieder Tränen in den Augen. Dieses Mal aber Tränen der Erleichterung und der Freude :-)
    Danach machte ich mir Sorgen um die verletzte Hand. Glücklicherweise ist auch das gut gegangen, Martin :-)
    Und dann noch eine Prüfung zu bestehen! Hut ab, Sabine :-)

    Ganz liebe Grüße

    Katja mit Raffi & Gordy

  8. Twitter: cybiene
    Hallo,

    irgendwann mal mache ich eine Checkliste für den Fall, dass eine Katze entläuft, aber ich hoffe sehr, dass ihr sie nie brauchen werdet!

    @claudine: Das schlimme ist, es ist total unmöglich abzuschätzen, wie die Katze reagiert.
    Lola ist eigentlich eine sehr selbstbewusste Kätzin, nie werde ich vergessen wie das kleine “nichts” Lola nach einem ewig dauernden Transport aus Spanien bei uns angekommen aus dem Kennel kam, uns erst mal alles vormaunzte und binnen 15 min das Arbeitszimmer erkundet hatte und Nemo, der gleichzeitig mit ihr ankam und der 3x so groß war, anknurrte (nicht fauchen, nein knurren). Sie erkundeten auch bei erster Gelegenheit vollkommen ohne Scheu die ganze Wohnung, auch Benji wurde angeknurrt von ihr (der damals ca 5x so groß war wie sie, seitdem heißt sie Babykrokodil). Und als wir sie das erste Mal in den Garten ließen, spazierten Nemo und Lola auch raus ohne Angst zu haben (Maggie ging nur bodennah und in Zeitlupe die ersten paar Mal in den Garten, Benji ging überhaupt erst beim 2. oder 3. Mal raus).
    Bei alledem ist sie auch noch sehr menschenbezogen, kommt praktisch immer angetrappselt, wenn man sie ruft. Beim ersten Tierarztbesuch musste ihr die Tierärztin ins Gesicht pusten, damit sie zumindestens für ein paar Sekunden aufhört zu schnurren und man ihr das Herz abhören konnte.
    Ehrlich gesagt – hätte man mich davor gefragt, ich hätte erwartet, dass es relativ (also nur relativ!) leicht sein würde, Lola zu fangen, wenn sie jemals auskommt. Aber wie oben erwähnt, Lola hatte es schwer als Kitten, vielleicht hat diese Situation plötzlich irgendwo, wo sie sich nicht auskennt, ganz alleine zu sein, Erinnerungen oder ähnliches in ihr geweckt. Dass es auch noch fernab von zuhause passierte, hat es sicher nicht erleichtert :(

    @Katja:
    Dass wir sie nicht erwischen, war auch unsere Angst und noch viel mehr, dass ihr was passiert bevor wir eine Chance haben sie zu erwischen, denn sie hatte sich ja auch unter (parkenden) Autos verkrochen und in der Gegend gibt es zudem auch recht viele Hunde, teils auch große, die sicher nicht alle Katzen gewöhnt sind.
    Sicher wäre die Lebendfalle eine Chance gewesen, üblicherweise lässt man die aber 2-3 Tage nur offen mit Futter drinnen stehen, damit die Katze sich reintraut und erst dann stellt man sie auf “scharf”, so dass die Türe zuschnappt, wenn die Katze frisst.
    Der Mechanismus hätte aber auch von einem Igel oder kleinen Hund ausgelöst werden können und da die Türe schnell zufallen muss, macht das natürlich einen ordentlichen Lärm. Und wenn sie das mal mitbekommen hätte, wie es von einem anderen Tier ausgelöst wird, wäre sie wohl ganz bestimmt nicht mehr reingegangen. Nur 2-3 Tage warten in der Umgebung, das war auch viel zu riskant.
    Und wegen der Prüfung: Im Nachhinein betrachtet, weiß ich eigentlich nicht einmal mehr wie ich bei dem tagelangen Schlafmangel den Weg auf die Uni gefunden habe ;)

    @all: Auch wenn ich in der Nacht kaum etwas über twitter geschrieben habe, habe ich ab und an die twitter accounts gecheckt und eure tweets halfen mir Fünkchen Hoffnung zu bewahren. Das klingt nicht nach viel, war aber in dem Augenblick eine sehr große Hilfe und immens wichtig! Danke!

    Ganz liebe Grüße
    Sabine

  9. Twitter: Pienznaeschen
    Ihr Lieben,

    als ich über Twitter las das Lola weg ist, war mir sofort klar das etwas ganz arges passiert sein muss und sagte mehr als einmal zum Mann das Sabine so eine Menschin ist, das bei ihr nicht aus Leichtsinnigkeit so etwas passieren kann. Nein, absolut nicht.

    Das was ihr dann auf die Beine gestellt habt ist einfach nur genial und wir sind sehr sehr froh das dies alles “belohnt” wurde und die kleine Lola letztendlich wieder wohlbehalten zu Hause ist und ihr alle wieder gesund seid.

    Es tut mir unheimlich weh zu lesen wie panisch die kleine war und wie schwer es gewesen sein muss sie zu halten (nicht auszudenken wenn sie entwischt wäre…). Leider bin ich mir jetzt noch sicherer das ich mein Champelchen nie einfangen könnte weil sie so ein Schisser ist – aber darüber mag ich nicht nachdenken, nein.

    Ende gut, alles gut!
    Fühl Euch einfach virtuell arg gedrückt!
    Julia und Marzi & Champi

  10. Twitter: Marz_Champi
    Merke: einfach stehen bleiben und aufsammeln lassen *hinterdieÖhrchenschreib* *betedaswiralledasnieerleben*

  11. Twitter: cybiene
    Ich habs geschafft, vorgestern war ich alleine mit Lola und Nemo beim Tierarzt. Hatte die zwei allerdings in getrennten Kenneln untergebracht. Uff – und den Miezen geht es auch gut :)

    Liebe Julia,

    vielen herzlichen Dank für deine liebe Antwort.
    Irgendwie habe ich zwar schon so viel darüber geschrieben, aber trotzdem fällt es mir noch immer nicht leicht. Wahrscheinlich weil ich normal ja alles zig Mal nachkontrolliere und aufpasse und bei den Miezen ja überhaupt noch viel mehr aufpasse – aber trotzdem ist es passiert :( Aber wie hast du so schön geschrieben: “Ende gut, alles gut!”

    Jetzt macht es mich sehr glücklich, dass Lola wieder unsere süße kleine Lola ist. Gesprächig, unerschrocken, schmusig – und vor allem sehr, sehr schnurrig. Sie schnurrt sogar beim Tierarzt nach wie vor.

    @Marzi_Champi Ja, das hoffen wir auch ganz, ganz, ganz fest, dass ihr das nie erleben müsst. Am Besten einfach stehen bleiben und euer Pienznaeschen euch wieder aufsammeln lassen *knuddel*

  12. Twitter: cybiene
    Ein Jahr ist es nun schon her, wahnsinn wie die Zeit vergeht. Und noch imemr sind wir einfach nur froh, dass wir diese Nacht überstanden haben und Lola wieder zuhause ist.

    Ihr Charakter hat sich nicht verändert. Sie ist und bleibt die süßeste und mutigste Katze, die ich je gesehen habe. Schnurren beim Tierarzt, drei große Kater hintereinander verkloppen, den Nachbarskatzen durch Knurren das Fürchten lehren – für Lola alles kein Problem. Wir haben sie nur einmal ängstlich erlebt, das war just in jener Nacht.

    Jetzt sind wir jeden Tag froh, dass Loli wieder bei uns ist und sie (selbstverständlich auch Nemo, denn er war ja auch verloren und zur Feier des Tages auch der Rest der Rasselbande) wird heute Garnelen bis zum abwinken bekommen ;)

    liebe grüße an alle, die mitgelitten haben!
    Sabine

  13. Twitter: bit2bit
    Ja, ein volles Jahr ist es schon her, als wir um diese Zeit im größten Schock am Wienerberg herumgeirrt haben, verzweifelt und ratlos…

    Gott sei Dank, haben wir das Megaglück gehabt, unsere Lola nochmals ‘geschenkt’ zu bekommen und sind sehr glücklich, dass sie wieder bei uns ist :)

    Auch von mir nochmals herzlichen Dank an alle unsere Helfer und Unterstützer, in der Hoffnung, dass wir diese Art von Hilfe hoffentlich nie mehr brauchen werden …

    Also, auf die Lola und @dieschatzen – ihr seid unser Glück & Freude :)

  14. Ach ihr Lieben,

    ja ich erinnere mich nur allzu gut an diese Geschichte … ist das wirklich schon ein Jahr her? Ich hab so mit euch mitgelitten und war genauso froh zu hören, dass Lola dann nach den langen Stunden des Suchens wieder aufgetaucht ist. Euer Bericht ist mit soviel Herzblut geschrieben … mir läuft jetzt noch die Gänsehaut runter. Es war eine schlimme Erfahrung für Lola und für euch beide. Aber das wichigste ist: Ende gut – alles gut. Und das ist natürlich ein Grund zu Feiern, der Jahrestag. Alles Liebe für euch und eure Fellnasen!


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