Unsere Katzen bekommen immer wieder BARF. Das vertragen eigentlich alle sehr gut – alle bis auf Lola. Für Benji bietet es sich sogar sehr an, da er ja gegen Rindfleisch und Ente allergisch ist.

Doch leider muss Lola (die nun ca. 7-8 Monate alt ist) immer brechen, wenn es rohes Fleisch gibt. Vielleicht hat jemand eine Idee an was das liegen könnte oder was wir tun könnten?
- Entwurmen (zusätzlich)
- klitzeklein schneiden
- leicht überbrühen (führt aber nur dazu, dass es keine Katze mehr will)
Leider erbricht sie auch sämtliche Fleischsorten (Huhn, Pute, Lamm; Rindfleisch gibt es nur sehr sporadisch als Leckerli, wenn es für wir Rindfleisch essen), es ist auch egal ob es klein geschnittenes Filet oder ganze Futtertiere (Eintagsküken) gibt. Wir sind schon ziemlich ratlos.
Vielleicht fällt euch noch etwas dazu ein? Hat Jemand ähnliche Erfahrung? Weil sonst bricht unsere Lola praktisch nie.
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digiom
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mich amüsiert immer köstlich dass diese rohfutterweise BARF heißt – in etwa: *würg* *brech* auf Englisch. dass das bei Lola zu Erbrechen fuehrt zeugt nur von ihrem sprachgefühl!
traudi
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hi sabine
gib der lola das, wo sie praktisch nie kotzt !
oder vielleicht wär sie lieber vegetarierin !
hab gehört, das gibts auch!
eintagskücken find ich grauslig , sind doch embrios .oh gott mir wird übel .
lg
traudi
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hey wasn los bei euch ?
wenn ich das alles so les, kommt mir der gedanke ihr übertreibts alles doch a bissl !
äääääääääähhja
und bussi
Chrisili
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hm ich finde nicht dass du übertreibst, du willst deinen Katzen ja nur das Beste und das wollen wir Tierbesitzer doch alle.
Ob ich die Küken jetzt in der Dose füttere (lebendig geschreddert) oder als ganzer ist dann schon “ghupft wie ghatscht”.
Katzen sind Fleischfresser ;) katzen fressen keine Nudeln oder so, sie fressen FLEISCH!
Wieso Lola erbricht versteh ich nicht, vll probierst du wirklich dass du es faschierst, vll verträgt sie das besser. oder es liegt vll an den Suppis?
Ich wünsch dir viel durchhaltevermögen und für die Lola wünsch ich mir, dass sie es verträgt denn es ist sicher mit abstand das gesündeste
cybiene
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Twitter: cybiene
@digiom: *g* ja, die kleine Lola kann vieles :-) Von der Seite habe ich es noch gar nie gesehen. Lieber wäre mir aber, sie würde BARF als Akronym für Biologically Appropriate Raw Food verstehen.
@traudi: Wenn ich mir anschaue, wie sich Benji aufgrund seiner Allergie über Wochen blutig kratzt, wenn er falsches Futter bekommen hat, dann bin ich mir sicher, dass wir nicht übertreiben.
Eintagsküken sind das Produkt menschlicher Agrarwirtschaft – so traurig das ist, sie würden entweder überhaupt nur “entsorgt” werden oder anderwertig zu Tierfutter verarbeitet werden. Diese Küken gibt es, da es zwei Zuchtlinien bei Hühnern gibt, Hühner für die Fleisch- und Hühner für die Eierproduktion. Bei letzteren braucht man keine Hähne und genau das sind dann die Eintagsküken. Will man eine Katze nach moralischen Kriterien ernähren, sind Eintagsküken vermutlich die einzig wirklich nachhaltige und sinnvolle Ernährung, zumindest solange das in der Agrarwirtschaft so ist (außer man hat einen Bauernhof samt Getreidespeicher und die Katze geht selbst auf Mäusejagd).
Es gibt zu den Küken einen ausgezeichneten Artikel in der Zeit, den ich zu dieser Thematik wirklich empfehlen kann: http://www.zeit.de/2008/25/N-Kuekenmord
@chrisili: An den Supplementen kann es auch nicht liegen, wir haben es auch schon ohne versucht. Das komplette Faschieren werde ich noch ausprobieren, vielleicht macht das noch einen Unterschied.
Johanna Schmidt
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Unsere Katzen fressen alles, was sie finden und auftreiben. Sie bekommen ihr Futter, trotzdem fressen sie das, was sich sonst noch auftut und ergibt, auch Nudeln (!). Und wenn ihnen ein Vögelchen vor der Nase rumflattert, fehlt es auch. Ich kann da keine “falsche” Nahrung feststellen.
Johanna Schmidt´s last blog ..Treffen der Metallbaukastenfreunde in Eisenach Nov 2007
Birgit
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Es ist erstaunlich, wie sehr das Thema Fütterung immer wieder polarisiert. Das habe ich schon bei mehreren Websites festgestellt.
Meiner Meinung nach spricht vieles für BARF. Wenn man sich mal anschaut, was Katzen in der Natur so fressen, also Nager, Vögel, Insekten, kleine Reptilien wie Eidechsen oder Blindschleichen, dann erkennt man, dass diese Futtertiere Fett, Eiweiß und Mineralstoffe enthalten, aber kaum Kohlenhydrate oder überhaupt pflanzliche Kost. Die Kohlenhydrate bzw. Pflanzen in den Beutetieren sind hauptsächlich im Verdauungstrakt zu finden, sofern diese Tiere Pflanzen- und Körnerfresser (Mäuse, andere Nager, bestimmte Vogelarten) waren.
Eigentlich sollte es daher auch logisch sein, dass man Katzen – wenn überhaupt – nur wenig Kohlenhydrate oder pflanzliche Kost gibt. Schaut man sich aber die Zusammensetzung in handelsüblichem, günstigem Dosenfutter so an, dann wird man feststellen, dass da sehr viel pflanzliche Kost enthalten ist. Meist sind das Mais, Weizen, Soja (als pflanzliche Eiweißquelle) oder Reis – in manchem Futter ist auch Gemüse wie Erbsen oder Karotten enthalten. Logisch – Gemüse oder Getreide sind günstiger als Fleisch.
Wenn man wiederum bedenkt, dass der Verdauungstrakt der Katze nicht dafür geeignet ist, Pflanzen zu fressen, dann darf man sich nicht wundern, wenn die Miezen handelsübliches Katzenfutter teilweise nur sehr schlecht vertragen.
Gut, es mag nicht jedermanns Sache sein, zu barfen und ich kann auch verstehen, dass es jemand nicht aushält, Eintagesküken oder Futtermäuse zu füttern (ja, auch diese kann man tiefgefroren bestellen). Dann sollte man sich aber überlegen, ob ein Fleischfresser das richtige Haustier für einen ist, denn jedes Mal, wenn man seine Katze füttert, ist man direkt oder indirekt für den Tod eines anderen Lebewesens verantwortlich – ob es einem nun passt oder nicht. Denn auch die Dosen, die man öffnet, enthalten Fleisch von Tieren, die irgendwann mal gelebt haben.
Man sollte sich dann auch überlegen, vegan, oder zumindest vegetarisch zu leben. Denn auch das abgepackte Fleisch aus dem Supermarkt oder das Schnitzel in der Schnitzelsemmel waren ein mal lebende Tiere. Und man muss auch vorsichtig sein beim Kauf von Schuhen oder Handtaschen – die sind nämlich meist aus Leder und was ist Leder? Richtig! Die Haut eines Lebewesens.
Man mag geteilter Meinung sein über Massentierhaltung, die Nutztierproduktion und die Überproduktion von Fleisch – das ist auch gut so. Man soll sich Gedanken darüber machen, wo unser Essen herkommt und auch das Futter unserer Haustiere.
Trotzdem ist es unsere Pflicht als Tierhalter, unsere Tiere artgerecht zu ernähren. Vegetarische oder vegane Ernährung ist für eine Katze als Fleischfresser eben nicht artgerecht.
Wenn man also nicht barfen mag, dann kann man durchaus darauf achten, was in der Dose so drin ist. Zucker (Caramel, Zuckercoleur) hat in Katzenfutter nichts verloren, ebensowenig Gemüse oder Getreide. Katzen brauchen auch keine Gewürze oder Kräuter wie Rosmarin etc.
Es gibt auch getreidefreies und mit Mineralstoffen angereichertes Futter in der Dose. Das ist einfach und immer noch gesünder als handelsübliches Katzenfutter. Wir essen ja auch nicht ständig die günstigsten Fertiggerichte oder gehen jeden Tag zum Mäci. Warum glauben wir also, dass dies unseren Tieren guttut?
Nur mal zum Nachdenken….
Micha
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Das Thema Barf ist bzw. wird immer populärer. Es ist meiner Meinung nach die Beste ernährung für ein Tier.
Natürlich gibt es Vor unf Nachteile die es zu Beachten gilt. Und wenn ein Tier Jahrelang Dosenfutter und dergleichen gegedden hat ist eine Umstellung natürlich mit Problemen behaftet. Um Grundsatz ist es wie beim Menschen. “Was der Bauer nicht kennt isst er nicht”
Aber das ist alles eine Frage der Zeit.
Viel grüße